Interessensgemeinschaft
Millstätter See
Seelehensbesitzer

Die Fischerei im Millstätter See

Ursprünglich kamen im Millstätter See 14 Fischarten vor, heute sind es 21, die durch Besatz und Einschleppung in den See gelangten. Um die Jahrhundertwende kamen Aal, Karpfen, Kaulbarsch, Reinanke, Seesaibling, Sonnenbarsch und Zander dazu. Der bis dahin dominierende Fisch im See, die Seeforelle, wurde sukzessive von der Reinanke verdrängt.
Die zunehmende Verunreinigung des Sees durch Einleitung von Abwässern, besonders aber auch jene des Magnesitwerkes Radenthein, bedeutete das Ende der Seeforelle. Seit einigen Jahren ist die Interessensgemeinschaft wieder bestrebt, die Seeforelle heimisch zu machen. Erste Erfolge sind bereits nachweisbar.

Der Hauptfisch des Millstätter Sees ist heute die Reinanke. Um 1925 erfolgte  der erste Besatz mit Reinanken aus dem Hallstätter See, in den 50er Jahren wurde noch einmal intensiviert. Heute werden die Reinanken durch Überpopulation kaum über 30 cm lang.

Obwohl kein typischer Fisch für einen Alpensee ist der Wels (Waller) noch immer ein Fisch von großer Bedeutung. 2002 wurde ein kapitaler Waller mit über 2 Metern Länge und 42 kg gefangen.

Ebenso ist der Barsch für die Angelfischerei recht bedeutend. Diese werden im Millstätter See relativ groß und können bis zu 50 cm erreichen.

 

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